Veranstalter
Veranstaltungsort
Beschreibung
Wenn Alexandra Dovgan die Bühne betritt, geschieht etwas Besonderes: Virtuosität verbindet sich mit einer künstlerischen Reife, die weit über ihr Alter hinausweist. Mit einer Natürlichkeit, die zugleich staunen lässt und berührt, erschließt sie die großen Werke des Klavierrepertoires mit Klarheit, poetischer Tiefe und kompromissloser musikalischer Wahrhaftigkeit.
Im Zentrum ihres Programms steht Beethovens „Hammerklavier- sonate“. Dieses monumentale Werk zählt zu den kühnsten und anspruchsvollsten Schöpfungen der Klavierliteratur. In dieser Sonate sprengt der Bonner Komponist die Grenzen der Form und führt das Instrument in bis dahin ungehörte Dimensionen von Ausdruck, Architektur und geistiger Weite.
Einen anderen, zutiefst poetischen Klangraum eröffnet die Barcarolle Fis-Dur op. 60 von Frédéric Chopin – ein Meisterwerk von subtiler Raffinesse und lyrischer Intensität. Den Abschluss bildet seine Klaviersonate Nr. 3 h-Moll op. 58, in der leidenschaftliche Dramatik, virtuose Brillanz und weitgespannte Melodik zu einer faszinierenden musikalischen Erzählung verschmelzen. Ein Abend, der pianistische Gipfelwerke vereint, interpretiert von einer der außergewöhnlichsten jungen Künstlerinnen unserer Zeit.
19 Uhr / Einführung Julia Hellmig
Tickets bekommen Sie in der Tourist-Information, Münsterplatz 1, oder unter www.reservix.de
Kategorie
Highlights, Konzerte, MusikVeranstalter
Veranstaltungsort
Beschreibung
Die 1957 in Haifa geborene Chaya Czernowin kam bereits während ihres Studiums an der Rubin Academy of Music in Tel Aviv intensiv mit der europäischen Musiktradition in Berührung. Später setzte sie ihre Ausbildung unter anderem bei dem deutschen Komponisten Dieter Schnebel fort. Charakteristisch für Czernowins Schaffen, das im Zentrum von weit! neue musik weingarten 2026 steht, ist die Arbeit am Einzelklang, eine Körperlichkeit des Klangs, eine Fülle suggestiver Gesten und die häufige Verwendung von Metaphern.
Der Titel „Moths of Hunger and Awe“ erinnert an den Roman „The Gypsy Moth Summer“ von Julia Fierro aus dem Jahr 2017. Es geht um soziale Klassenunterschiede, Vorurteile, Rassismus, Familiensinn und Generationenkonflikte, alles Themen, die auch Czernowin häu- fig in ihren Werken reflektiert. „Birds“ stammt aus dem Jahr 1984 und ist damit ein Frühwerk der Komponistin. Ergänzt und kontrastiert werden diese Werke durch Ludwig van Beethovens Violinromanze Nr. 2 F-Dur und Joseph Haydns Sinfonie Nr. 102 B-Dur.
Beethovens Romanze gehört zu den populärsten Werken für Violine und Orchester. Sie verlangt vom Solisten sowohl virtuose Technik als auch gestalterisches Feingefühl. Genau das richtige Werk also für den international renommierten Geiger Ilya Gringolts, um seine außergewöhnliche künstlerische Klasse zu zeigen.
Joseph Haydns dreisätzige Sinfonie Nr. 102 B-Dur, zeigt ein ständiges Ringen zwischen reinem Barockstil und vorklassischen Elementen der Wiener, Mannheimer und Italienischen Schule – ein frühes Beispiel für den eigenständigen, nach vorn drängenden Gestaltungswillen Haydns.
18 Uhr / Komponistengespräch Chaya Czernowin mit Rolf W. Stoll
Tickets bekommen Sie in der Tourist-Information, Münsterplatz 1, oder unter www.reservix.de
Kategorie
Highlights, Konzerte, MusikVeranstalter
Veranstaltungsort
Beschreibung
Anlässlich des Volkstrauertages am Sonntag, 15. November, findet in Weingarten auf dem Ehrenfriedhof am Kreuzberg eine Feierstunde statt. Dabei wird wieder der Gefallenen und Verstorbenen der beiden Weltkriege und der Opfer von Gewaltherrschaft gedacht.
Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Aussegnungshalle.
In diesem Jahr halten zwei Mitglieder des Jugendgemeinderates eine Ansprache. Das Städtische Orchester sorgt für den würdigen musikalischen Rahmen. Das Gebet spricht Prof. Dr. Marieluise Kliegel. Nach der Feier werden die Kyffhäuser- und Sportschützenkameraden Weingarten 1828 e.V. bei der Kriegergedächtniskapelle einen Kranz niederlegen.
Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.
Kategorie
Highlights, Tradition und BrauchtumVeranstalter
Veranstaltungsort
Beschreibung
Irische Musik ist eine der Facetten, die den Zauber der grünen Insel ausmacht. Eine melodische Stimme, die sehnsuchtsvolle Töne über die Schönheit Irlands anstimmt, oder der Pub-Klassiker, bei dem die Beine nicht stillstehen können – das ist Irland, wie es leibt und lebt.
Die irische Musik blickt auf eine lange Geschichte zurück, wenn- gleich sie sich erst in den letzten hundert Jahren weltweiter Popularität erfreut. Daniel Hope und sein Air Ensemble, bestehend aus international renommierten und gefeierten Musikern, mit denen er bereits weltweit auf Tournee war, begeben sich auf eine Entdeckungsreise durch die reiche Klangwelt Irlands. Dabei spüren sie den Mythen und Legenden der Insel ebenso nach wie den Geschichten, die in ihrer Musik weiterleben.
Im Zentrum des Konzerts steht traditionelle irische Folkmusik, die in einen spannenden Dialog mit Werken aus Renaissance und Barock tritt.
Für Daniel Hope ist diese musikalische Reise eng mit seiner Familiengeschichte verbunden: Sein Urgroßvater Daniel McKenna brach vor über hundert Jahren aus Irland in die Welt auf, um sein Glück zu finden. Daniel Hope, der bis heute neben der deutschen auch die irische Staatsbürgerschaft besitzt, begibt sich mit diesem Programm daher nicht nur auf eine musikalische Spurensuche, sondern auch auf eine Reise zu den eigenen Wurzeln.
Tickets bekommen Sie in der Tourist-Information, Münsterplatz 1, oder unter www.reservix.de
Kategorie
Highlights, Konzerte, MusikVeranstalter
Veranstaltungsort
Beschreibung
„Wenn ich auf die Jahrzehnte meines Lebens zurückblicke, wünschte ich mir manchmal, ich könnte meine Vergangenheit neu schreiben und sie perfekt machen wie die Musik, die ich komponiere … aber nein, unser Leben ist wie Jazzimprovisation, es sollte immer spontan sein, immer im Moment und immer frei.“ Nikolai Kapustin
Wie Frank Dupree, Artistic Partner des Württembergischen Kammerorche sters Heilbronn (WKO), war auch der Jazz-Pianist und Komponist Nikolai Kapustin ein musikalischer Grenzgänger, der unterschiedliche Klangwelten virtuos miteinander verband. So ist es kaum verwunderlich, dass die gemeinsame Aufnahme des Konzerts für Klavier und Orchester Nr. 4 mit dem WKO den International Classical Music Award 2022 erhalten hat.
Das Werk verlangt dem Solisten höchste Virtuosität und Expressivität ab. Klassische Abschnitte wechseln sich mit jazzigen Passagen ab, die wie frei improvisiert wirken, tatsächlich aber bis ins Detail auskomponiert sind.
Ebenfalls Jazz-Potential hat die Musik von Modest Mussorgski. 1874 setzte er in seinem Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ skizzenhafte kleinformatige Gemälde in Gedenken an seinen verstorbenen Freund, den Maler und Architekten Viktor Hartmann, in musikalische Miniaturen um: unmittelbar, ehrlich und ungezähmt. Yaron Gottfrieds Remake für Jazztrio und Kammerorchester bringt diese Musik zum Swingen. Dabei bleibt Mussorgskis Original stets präsent, so als würde der Komponist selbst hörbar mit durch die Ausstellung schlendern.
19 Uhr / Künstlergespräch Frank Dupree mit Julia Hellmig
Tickets bekommen Sie in der Tourist-Information, Münsterplatz 1, oder unter www.reservix.de
Kategorie
Highlights, Konzerte, MusikVeranstalter
Veranstaltungsort
Beschreibung
Pierre Hantaï bringt einen Querschnitt der schönsten Meisterwerke des Barock für Cembalo solo mit nach Weingarten. Aus seiner französischen Heimat erklingen Werke von François Couperin sowie Kompositionen von Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach.
Seit vielen Jahren zählt Hantaï zu den international gefragtesten Cembalisten. Er wird regelmäßig von renommierten Dirigenten und Orchestern eingeladen. Seine CD-Einspielungen werden mit höchsten Auszeichnungen geehrt. Das Publikum darf sich auf einen der heraus- ragenden Spezialisten seines Instruments freuen: einen Musiker, der neben brillanter Technik auch über jene im Barock so zentrale Kunst der Improvisation und kunstvollen Verzierung verfügt.
Nachdem das Stadtmuseum im Schlössle und sein Rokokosaal nicht mehr als Veranstaltungsraum zugelassen sind, kommt es nun zu einer Premiere im neuen Wechselausstellungsgebäude PAVILLON am schlössle. In einer Mitgliederversammlung des „Fördervereins WEINGARTENER SPIELZEIT e. V.“ wurde der Raum bereits in einem kleinen Cembalo-Rezital auf seine Konzerttauglichkeit getestet. Das Ergebnis: hervorragend!
„Hantaï zeigt, was ein Virtuose bewirken kann, der perfekte technische Kontrolle hat, in der nichts gehetzt oder überstürzt ist, dazu einen Anschlag, bei dem jede Note klar zum Tragen kommt, eine emotionale Beredsamkeit, in der die Melodien singen und dazu eine subtile Anwendung von Akkordbrechungen, Verzögerungen, Akzenten, Verschiebungen und Artikulationen, die Ihr Ohr selbst in den schwierigsten Passagen zu den wichtigen Noten, Harmonien und Rhythmen führen.“ GRAMOPHONE
19 Uhr / Einführung Rainer Hepp
Tickets bekommen Sie in der Tourist-Information, Münsterplatz 1, oder unter www.reservix.de
Kategorie
Highlights, Konzerte, MusikVeranstalter
Veranstaltungsort
Beschreibung
Wenn die argentinisch-schweizerische Cellistin Sol Gabetta auf das traditionsreiche Kammerorchester Basel trifft und Giovanni Antonini am Pult steht, verspricht das Programm einen Abend voller Energie, Eleganz und Entdeckungsfreude.
Im Zentrum steht ein Werk, das lange im Schatten der großen Klassiker stand: das virtuose Cellokonzert von Anton Kraft, das die Möglichkeiten seines Instruments mit brillanter Fantasie auslotet. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts genoss Kraft den Ruf, zu den besten Cellisten Wiens und auch darüber hinaus zu gehören. Er war Mitglied der berühmten Esterházy-Kapelle und erhielt Kompositionsunterricht bei Joseph Haydn. Für Sol Gabetta, deren Spiel für Wärme, technische Brillanz und expressive Intensität steht, ist dieses Werk wie geschaffen. Hier kann ihr Instrument singen, glänzen und erzählen.
Den Rahmen bilden drei Sinfonien von Joseph Haydn. Die frühe, elegante Nr. 14 mit ihrer klassischen Form, die Nr. 88, eine der beliebtesten Haydn-Sinfonien, bekannt vor allem für ihren lang- samen Satz sowie die schwungvolle und rhythmisch prägnante Nr. 89.
Unter der Leitung von Giovanni Antonini, der für seine historisch informierten, temperamentvollen Interpretationen bekannt ist, entfalten diese Werke ihre ganze Frische. Gemeinsam mit dem Kammerorchester Basel entsteht so ein Programm, das den Geist der Wiener Klassik lebendig werden lässt – voller Witz, Virtuosität und jener ansteckenden Spielfreude, die diese Musik seit Jahr- hunderten unvergänglich macht.
19 Uhr / Einführung Christoph Theinert
Tickets bekommen Sie in der Tourist-Information, Münsterplatz 1, oder unter www.reservix.de
Kategorie
Highlights, Konzerte, MusikVeranstalter
Veranstaltungsort
Beschreibung
Weingartens höchster Feiertag
Die Verehrung der Heilig-Blut-Reliquie am Blutfreitag gehört seit mehr als 900 Jahren zum festen Brauchtum der Stadt. Beim Blutritt trägt der Heilig-Blut-Reiter die Reliquie mit einem Blutstropfen von Jesus Christus durch die Stadt und die Fluren. Rund 2.000 Wallfahrerinnen und Wallfahrer begleiten ihn bei Europas größter Reiterprozession hoch zu Ross.
Mehr Infos unter Blutfreitag | Weingarten (stadt-weingarten.de)




