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Programm:
Chatschaturjan: Adagio aus „Spartacus“
Mussorgski: „Nacht auf dem kahlen Berge“
Borodin: „Polowetzer Tänze“ (Nr. 17)
Strawinsky: „Le Sacre du printemps“
Künstlerische Leitung: Johannes Klumpp
https://www.landesjugendorchester.de
Tickets sind unter: Konzert des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg oder direkt bei der Musikschule Ravensburg für 16 Euro (ermäßigt 10 Euro) erhältlich.
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KonzerteVeranstalter
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Wenn Alexandra Dovgan die Bühne betritt, geschieht etwas Besonderes: Virtuosität verbindet sich mit einer künstlerischen Reife, die weit über ihr Alter hinausweist. Mit einer Natürlichkeit, die zugleich staunen lässt und berührt, erschließt sie die großen Werke des Klavierrepertoires mit Klarheit, poetischer Tiefe und kompromissloser musikalischer Wahrhaftigkeit.
Im Zentrum ihres Programms steht Beethovens „Hammerklavier- sonate“. Dieses monumentale Werk zählt zu den kühnsten und anspruchsvollsten Schöpfungen der Klavierliteratur. In dieser Sonate sprengt der Bonner Komponist die Grenzen der Form und führt das Instrument in bis dahin ungehörte Dimensionen von Ausdruck, Architektur und geistiger Weite.
Einen anderen, zutiefst poetischen Klangraum eröffnet die Barcarolle Fis-Dur op. 60 von Frédéric Chopin – ein Meisterwerk von subtiler Raffinesse und lyrischer Intensität. Den Abschluss bildet seine Klaviersonate Nr. 3 h-Moll op. 58, in der leidenschaftliche Dramatik, virtuose Brillanz und weitgespannte Melodik zu einer faszinierenden musikalischen Erzählung verschmelzen. Ein Abend, der pianistische Gipfelwerke vereint, interpretiert von einer der außergewöhnlichsten jungen Künstlerinnen unserer Zeit.
19 Uhr / Einführung Julia Hellmig
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Highlights, Konzerte, MusikVeranstalter
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Ein Abend voller musikalischer Überraschungen erwartet Sie, mal poetisch, mal bissig, mal mit einem Lächeln, das sich ganz leise in Wehmut verwandelt. Daniela Weiss und Johannes Tress widmen sich mit Hingabe und Gespür dem reichen Repertoire des deutschsprachigen Chansons und Kabarettliedes und das mit sicht- und hörbarer Freude.
Die beiden Künstler verbindet nicht nur ihre musikalische Vielseitigkeit, sondern auch ein spürbarer Spaß an feinsinnigem Humor, intelligenter Satire und dem gemeinsamen Spiel mit Klang und Wort. Ihre Begeisterung für das Programm überträgt sich auf das Publikum und macht jeden Moment auf der Bühne lebendig.
Im Mittelpunkt stehen Werke von Kurt Weill, Georg Kreisler, Ralph Benatzky und anderen scharfsinnigen Beobachtern ihrer Zeit, deren Lieder aktueller denn je erscheinen. Die Stücke erzählen vom Absurden im Alltäglichen, vom Komischen im Tragischen und vom Mut, den Dingen ins Gesicht zu sehen und dabei nicht den Humor zu verlieren.
Die Mischung aus Musik, Wortwitz und feiner Melancholie macht diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis. Dabei verschmelzen Stimme und Klavier, Ironie und Ernst, Unterhaltung und Anspruch zu einem Programm, das zum Lachen verführt und zum Nachdenken anregt.
Mitwirkende:
Daniela Weiss – Gesang
Die vielseitige Sängerin ist auf der Bühne zwischen klassischem Gesang und Chanson zu Hause. Mit ihrer ausdrucksvollen Stimme begeistert sie ihr Publikum – egal ob mit feiner Ironie oder berührender Tiefe.
Johannes Tress – Klavier & Gesang
Als Pianist, Sänger und Arrangeur versteht es Johannes Tress, Musik und Text in feinsinniger Balance zu verbinden. Mit seiner musikalischen Vielseitigkeit und seinem Sinn für Zwischentöne schafft er Räume für Lachen, Lauschen und Nachdenken.
Tauchen Sie ein in die Welt des Chansons und genießen Sie einen musikalischen Abend voller Emotionen, Ironie und Tiefgang.
VVK 17€ / erm. 14€ und AK 20€ / erm. 17€
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Konzerte, Musik, Theater, Musik und Tanz
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Konzert im Kreuzgang mit der Kammermusikvereinigung Baienfurt
Leitung: Isabel Gräfin Pachta
Die 1971 gegründete Kammermusikvereinigung Baienfurt ist eine aus Laien bestehende Musiziergemeinschaft. In der Regel werden jährlich zwei Konzerte gegeben. Das Repertoire umfasst Werke aus der Barockzeit, der Klassik, der Romantik und der Moderne. Seit 2024 wird das Orchester von der jungen Geigerin und Dirigentin Isabel Gräfin Pachta geleitet.
Konzerttermin
Samstag, 7.11.2026, 17 Uhr
im Kreuzgang des Klosters
Eintritt frei, Kollekte
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Konzerte
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Konzertreihe mit Werken der in Haifa geborenen Komponistin Chaya Czernowin im Rahmen des jährlichen Festivals zeitgenössischer Musik in Weingarten. Chaya Czernowin wird persönlich anwesend sein.
Konzert 1 »MOONWORDS & FANTASIES« mit dem Ensemble Recherche
Konzert 2 »AND THEN I REALIZED …« mit dem Ensemble hand werk
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KonzerteVeranstalter
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LIVE: SBB – SMALL BIG BAND
Jazz Standards • Swing • Latin • Pop
Mit Andieh Merk und Rolf Frambach.
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Jazz Standards • Swing • Latin • Pop
Mit Andieh Merk und Rolf Frambach.
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KonzerteVeranstaltungsort
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Fortsetzung der Porträtkonzertreihe mit Werken der Komponistin Chaya Czernowin:
Konzert 3, »UNDERSONGS« mit dem Sigma Saxophonquartett
Konzert 4, Kultur- und Kongresszentrum, »MOTHS OF HUNGER AND AWE« mit dem Münchner Kammerorchester unter der Leitung von Bas Wiegers und Ilya Gringolts, Viola
Außerdem Präsentation der Ergebnisse des Education-Projekts um 14 Uhr
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KonzerteVeranstaltungsort
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Fortsetzung der Porträtkonzertreihe mit Werken der Komponistin Chaya Czernowin:
Konzert 3, »UNDERSONGS« mit dem Sigma Saxophonquartett
Konzert 4, Kultur- und Kongresszentrum, »MOTHS OF HUNGER AND AWE« mit dem Münchner Kammerorchester unter der Leitung von Bas Wiegers und Ilya Gringolts, Viola
Außerdem Präsentation der Ergebnisse des Education-Projekts um 14 Uhr
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KonzerteVeranstalter
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Die 1957 in Haifa geborene Chaya Czernowin kam bereits während ihres Studiums an der Rubin Academy of Music in Tel Aviv intensiv mit der europäischen Musiktradition in Berührung. Später setzte sie ihre Ausbildung unter anderem bei dem deutschen Komponisten Dieter Schnebel fort. Charakteristisch für Czernowins Schaffen, das im Zentrum von weit! neue musik weingarten 2026 steht, ist die Arbeit am Einzelklang, eine Körperlichkeit des Klangs, eine Fülle suggestiver Gesten und die häufige Verwendung von Metaphern.
Der Titel „Moths of Hunger and Awe“ erinnert an den Roman „The Gypsy Moth Summer“ von Julia Fierro aus dem Jahr 2017. Es geht um soziale Klassenunterschiede, Vorurteile, Rassismus, Familiensinn und Generationenkonflikte, alles Themen, die auch Czernowin häu- fig in ihren Werken reflektiert. „Birds“ stammt aus dem Jahr 1984 und ist damit ein Frühwerk der Komponistin. Ergänzt und kontrastiert werden diese Werke durch Ludwig van Beethovens Violinromanze Nr. 2 F-Dur und Joseph Haydns Sinfonie Nr. 102 B-Dur.
Beethovens Romanze gehört zu den populärsten Werken für Violine und Orchester. Sie verlangt vom Solisten sowohl virtuose Technik als auch gestalterisches Feingefühl. Genau das richtige Werk also für den international renommierten Geiger Ilya Gringolts, um seine außergewöhnliche künstlerische Klasse zu zeigen.
Joseph Haydns dreisätzige Sinfonie Nr. 102 B-Dur, zeigt ein ständiges Ringen zwischen reinem Barockstil und vorklassischen Elementen der Wiener, Mannheimer und Italienischen Schule – ein frühes Beispiel für den eigenständigen, nach vorn drängenden Gestaltungswillen Haydns.
18 Uhr / Komponistengespräch Chaya Czernowin mit Rolf W. Stoll
Tickets bekommen Sie in der Tourist-Information, Münsterplatz 1, oder unter www.reservix.de
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Highlights, Konzerte, MusikVeranstaltungsort
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Fortsetzung der Porträtreihe zu der Komponistin Chaya Czernowin; neben zwei weiteren Konzerten wird Chaya Czernowin in einer Lecture selbst über ihre Musik sprechen.
Konzert 5 »ANEA«, Arditi Quartet
Konzert 6 »REOPEN«, Aleph Gitarrenquartett und SWR Vokalensemble unter der Leitung von Benjamin Goodson
Dazu 14 Uhr Lecture »KÖRPER-MUSIK« von Chaya Czernowin
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KonzerteVeranstaltungsort
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Fortsetzung der Porträtreihe zu der Komponistin Chaya Czernowin; neben zwei weiteren Konzerten wird Chaya Czernowin in einer Lecture selbst über ihre Musik sprechen.
Konzert 5 »ANEA«, Arditi Quartet
Konzert 6 »REOPEN«, Aleph Gitarrenquartett und SWR Vokalensemble unter der Leitung von Benjamin Goodson
Dazu 14 Uhr Lecture »KÖRPER-MUSIK« von Chaya Czernowin
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KonzerteVeranstaltungsort
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Die Schwäbische Klassik Sterne laden Sie ein zu einem Konzertabend, in dem Ihre Filmhelden lebendig werden.
Erleben Sie große Melodien voller Mut, Abenteuer und Emotion – kraftvoll und berührend zugleich.
Mit Musik aus Indiana Jones, Game of Thrones, Harry Potter und freuen Sie sich auf viele weitere unvergessliche Highlights der Filmmusik.
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Konzerte, Kultur, Musik, Theater, Musik und TanzVeranstalter
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Irische Musik ist eine der Facetten, die den Zauber der grünen Insel ausmacht. Eine melodische Stimme, die sehnsuchtsvolle Töne über die Schönheit Irlands anstimmt, oder der Pub-Klassiker, bei dem die Beine nicht stillstehen können – das ist Irland, wie es leibt und lebt.
Die irische Musik blickt auf eine lange Geschichte zurück, wenn- gleich sie sich erst in den letzten hundert Jahren weltweiter Popularität erfreut. Daniel Hope und sein Air Ensemble, bestehend aus international renommierten und gefeierten Musikern, mit denen er bereits weltweit auf Tournee war, begeben sich auf eine Entdeckungsreise durch die reiche Klangwelt Irlands. Dabei spüren sie den Mythen und Legenden der Insel ebenso nach wie den Geschichten, die in ihrer Musik weiterleben.
Im Zentrum des Konzerts steht traditionelle irische Folkmusik, die in einen spannenden Dialog mit Werken aus Renaissance und Barock tritt.
Für Daniel Hope ist diese musikalische Reise eng mit seiner Familiengeschichte verbunden: Sein Urgroßvater Daniel McKenna brach vor über hundert Jahren aus Irland in die Welt auf, um sein Glück zu finden. Daniel Hope, der bis heute neben der deutschen auch die irische Staatsbürgerschaft besitzt, begibt sich mit diesem Programm daher nicht nur auf eine musikalische Spurensuche, sondern auch auf eine Reise zu den eigenen Wurzeln.
Tickets bekommen Sie in der Tourist-Information, Münsterplatz 1, oder unter www.reservix.de
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Highlights, Konzerte, MusikVeranstaltungsort
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Eine Kammermusikreise nach Wien, London und Rom, mit Werken von Mozart, Haydn, Tschaikowski
Ausführende:
Trio Triton
Julian Dedu, Violine
Claudia Schwarze, Cello
Ralph Neubert, Klavier
Veranstalter: Ravensburger Kammersolisten e.V.
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KonzerteVeranstalter
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„Messiah“ ist nicht nur Händels bekanntestes und beliebtestes Werk, sondern sein Erfolg ist in der Musikgeschichte nahezu beispiellos. Schon zu Lebzeiten des Komponisten, der ab 1712 in London lebte, erlangte das Oratorium legendäre Popularität, besonders im angel- sächsischen und deutschen Musikleben, in dem es seinen festen Platz bis in unsere Zeit einnimmt.
Die Uraufführung fand am 13. April 1742 in Mr Neale’s Great Musick Hall in Dublin vor 700 Personen statt. Um möglichst vielen Gästen Platz zu bieten, wurden diese aufgefordert „ohne Degen und Reifröcke zu erscheinen“. Dass die Premiere nicht in einer Kirche, sondern in einem Theater stattfand, war dabei keineswegs ungewöhnlich. Insofern steht auch die Weingartener Aufführung im Kultur- und Kongress- zentrum ganz in der historischen Tradition dieses Werkes.
Der Konzertsaal bietet somit den idealen Rahmen für die historisch informierte Aufführungspraxis des erstklassigen Barockorchesters Concerto Stella Matutina, das sich konsequent am originalen Klangideal orientiert und dessen wunderbare Konzerte schon seitvielen Jahren Kultstatus in Österreich und der Schweiz genießen. Gemeinsam mit den international renommierten Vokalensembles Chorus sine nomine und Company of Music sowie einer bestechen- den Auswahl an Vokalsolisten verspricht diese Aufführung ein berührendes Konzerterlebnis zu werden.
18.30 Uhr / Einführung Rainer Hepp
Tickets bekommen Sie in der Tourist-Information, Münsterplatz 1, oder unter www.reservix.de
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„Wenn ich auf die Jahrzehnte meines Lebens zurückblicke, wünschte ich mir manchmal, ich könnte meine Vergangenheit neu schreiben und sie perfekt machen wie die Musik, die ich komponiere … aber nein, unser Leben ist wie Jazzimprovisation, es sollte immer spontan sein, immer im Moment und immer frei.“ Nikolai Kapustin
Wie Frank Dupree, Artistic Partner des Württembergischen Kammerorche sters Heilbronn (WKO), war auch der Jazz-Pianist und Komponist Nikolai Kapustin ein musikalischer Grenzgänger, der unterschiedliche Klangwelten virtuos miteinander verband. So ist es kaum verwunderlich, dass die gemeinsame Aufnahme des Konzerts für Klavier und Orchester Nr. 4 mit dem WKO den International Classical Music Award 2022 erhalten hat.
Das Werk verlangt dem Solisten höchste Virtuosität und Expressivität ab. Klassische Abschnitte wechseln sich mit jazzigen Passagen ab, die wie frei improvisiert wirken, tatsächlich aber bis ins Detail auskomponiert sind.
Ebenfalls Jazz-Potential hat die Musik von Modest Mussorgski. 1874 setzte er in seinem Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ skizzenhafte kleinformatige Gemälde in Gedenken an seinen verstorbenen Freund, den Maler und Architekten Viktor Hartmann, in musikalische Miniaturen um: unmittelbar, ehrlich und ungezähmt. Yaron Gottfrieds Remake für Jazztrio und Kammerorchester bringt diese Musik zum Swingen. Dabei bleibt Mussorgskis Original stets präsent, so als würde der Komponist selbst hörbar mit durch die Ausstellung schlendern.
19 Uhr / Künstlergespräch Frank Dupree mit Julia Hellmig
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Highlights, Konzerte, MusikVeranstalter
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„Meine Sprache versteht man durch die ganze Welt.“ Mit dieser selbstbewussten Antwort entgegnete Joseph Haydn dem Einwand, er beherrsche für seine Reise nach London zu wenige Sprachen.
Alles – oder zumindest fast alles – was die Musikgeschichte an wunderbarer Literatur für das Violoncello hervorgebracht hat, scheint Jean-Guihen Queyras eingespielt zu haben. Der französische Cellist ist gewissermaßen ein Muttersprachler in allen Dialekten seines Instruments und verfügt über eine musikalische Weltgewandtheit, die ihresgleichen sucht. „Die Stilreinheit, Haltung, Phrasierung, die Sensibilität, die Farben, diese umwerfend präzise und wendige Artikulation sind einfach nur bewundernswert“, schwärmt das französische Musikmagazin Diapason.
Das Stuttgarter Kammerorchester umrahmt das Cellokonzert A-Dur des Bach-Sohns Carl Philipp Emanuel, von dem Haydn sagte, dass er ihm sehr vieles verdanke, mit Wolfgang Rihms „Nachtordnung“ nach einer lyrischen Wortschöpfung von
Paul Celan als modernem Kontrast sowie mit Haydns Sinfonie Nr. 36. Ihr zweiter Satz setzt ein intimes Gespräch zwischen Cello und Violine in Szene, während der Finalsatz zu den geistreichsten und humorvollsten Schlüssen in Haydns Sinfonik zählt. Den krönenden Abschluss bildet Haydns Cellokonzert Nr. 2 D-Dur, das nur so von überwältigender Energie und sprühender Einfallskraft strotzt.
19 Uhr / Einführung Christoph Theinert
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Mit Arrangements aus Oper, Operette und Broadway-Klassikern von Georg Friedrich Händel (Rinaldo), Ludwig van Beethoven (Fidelio), Pietro Mascagni (Cavalleria Rusticana), Richard Strauss (Der Rosenkavalier), Giuseppe Verdi (La Traviata), Ralph Benatzky (Im Weißen Rössl), Frederick Loewe (My Fair Lady), Sholom Secunda (Bei mir bistu shein), Leonard Bernstein (West Side Story)
Karidion Brass gilt immer noch als Geheimtipp in der Blechbläserszene, obwohl sie schon seit einigen Jahren auf ihren erfolgreichen Tourneen Publikum und Presse begeistern. Ihr Motto lautet: „Mitreißende Energie, gewachsen aus echter Freundschaft“. In Weingarten präsentie ren sie ihr aktuelles Programm mit raffinierten Arrangements aus Oper, Operette und Broadway-Klassikern.
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Pierre Hantaï bringt einen Querschnitt der schönsten Meisterwerke des Barock für Cembalo solo mit nach Weingarten. Aus seiner französischen Heimat erklingen Werke von François Couperin sowie Kompositionen von Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach.
Seit vielen Jahren zählt Hantaï zu den international gefragtesten Cembalisten. Er wird regelmäßig von renommierten Dirigenten und Orchestern eingeladen. Seine CD-Einspielungen werden mit höchsten Auszeichnungen geehrt. Das Publikum darf sich auf einen der heraus- ragenden Spezialisten seines Instruments freuen: einen Musiker, der neben brillanter Technik auch über jene im Barock so zentrale Kunst der Improvisation und kunstvollen Verzierung verfügt.
Nachdem das Stadtmuseum im Schlössle und sein Rokokosaal nicht mehr als Veranstaltungsraum zugelassen sind, kommt es nun zu einer Premiere im neuen Wechselausstellungsgebäude PAVILLON am schlössle. In einer Mitgliederversammlung des „Fördervereins WEINGARTENER SPIELZEIT e. V.“ wurde der Raum bereits in einem kleinen Cembalo-Rezital auf seine Konzerttauglichkeit getestet. Das Ergebnis: hervorragend!
„Hantaï zeigt, was ein Virtuose bewirken kann, der perfekte technische Kontrolle hat, in der nichts gehetzt oder überstürzt ist, dazu einen Anschlag, bei dem jede Note klar zum Tragen kommt, eine emotionale Beredsamkeit, in der die Melodien singen und dazu eine subtile Anwendung von Akkordbrechungen, Verzögerungen, Akzenten, Verschiebungen und Artikulationen, die Ihr Ohr selbst in den schwierigsten Passagen zu den wichtigen Noten, Harmonien und Rhythmen führen.“ GRAMOPHONE
19 Uhr / Einführung Rainer Hepp
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Highlights, Konzerte, MusikVeranstalter
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Elisabeth Leonskaja, die Grande Dame des Klaviers, spielt eines der größten Meisterwerke der Klassik, das 5. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven, gemeinsam mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie. Viel mehr kann man sich wohl kaum wünschen, wenn man Musik liebt – und sie vor allem live erleben möchte.
Dass Elisabeth Leonskaja für dieses Konzert in Weingarten gewonnen werden konnte, kommt fast einer Sensation gleich. Sie gehört nicht nur zu den bedeutendsten Pianistinnen des 20. und 21. Jahrhunderts, sondern zählt zu den wichtigsten Beethoven-Interpreten unserer Zeit. So hat sie erst vor Kurzem Beethovens 5. Klavierkonzert erneut auf CD eingespielt.
Die Aufnahme lässt erahnen, was auch das Publikum in Weingarten erwarten darf: eine Interpretation von großer Würde und Tiefe, die den Blick auf die Musik immer wieder neu öffnet. Leonskaja sucht nicht die äußerliche Brillanz, sondern folgt der inneren Stimme derMusik – als würde sie Beethoven gleichsam von innen heraus hören. Besonders berührend sind dabei die leisen, zarten Momente des Konzerts: Im langsamen Satz lässt sie jede Phrase atmen und kostet die Musik mit Wärme, Ruhe und großer Innigkeit aus.
19 Uhr / Einführung Rainer Hepp
Tickets bekommen Sie in der Tourist-Information, Münsterplatz 1, oder unter www.reservix.de
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Die Johannes-Passion zählt zu den bedeutendsten Vokal- werken der Leipziger Jahre von Johann Sebastian Bach. Im Gegensatz zu seinen anderen Oratorien hat Bach dieser Komposition jedoch nie eine endgültige Gestalt verliehen. Die so entstandenen Fassungen lassen die Johannes-Passion als eine der rätselhaftesten und zugleich faszinierendsten seiner Schöpfungen erscheinen.
Zugleich wurde sie musikalisch und auch biografisch zum Vermächtnis des Thomaskantors. Mit ihr begann er am Karfreitag des Jahres 1724 in Leipzig seine ersten Auf- führungen großer oratorischer Werke. Und mit ihr beschloss er, in einer letzten Überarbeitung knapp anderthalb Jahre vor seinem Tod, die Reihe seiner bedeutenden Passionen. Diese letzte Fassung aus dem Jahr 1749 liegt auch der Weingartener Aufführung unter der Leitung von Gordon Safari zugrunde.
In ihrer musikalischen Meisterschaft und Ausdruckskraft nimmt die Johannes-Passion einen herausragenden Platz in Bachs Schaffen ein und zugleich einen zentralen Rang in der Geschichte der abendländischen Kirchenmusik.
18.30 Uhr / Einführung Rainer Hepp
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Der international erfolgreiche Klarinettist Martin Fröst und das Swedish Chamber Orchestra kommen mit einem Meisterkonzert nach Weingarten, das ganz im Zeichen der Klassik steht.
Zu den bedeutendsten Bläserkonzerten überhaupt zählt zweifel- los das Klarinettenkonzert A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. Es ist zugleich sein letztes Solokonzert und insofern ein würdiger Höhepunkt der Gattung. Mozart hegte eine besondere Vorliebe für die Klarinette. In diesem dreisätzigen Werk befinden sich alle Ansprüche an ein Solokonzert in perfekter Balance: Der Solist darf immer wieder brillieren und sein Instrument vorführen, ohne dass dies zum Selbstzweck verkommt.
Einen spannenden Kontrast dazu bildet die Sinfonie Nr. 8 F-Dur von Ludwig van Beethoven. Auf den ersten Blick scheint sie sich noch einmal der klassischen Tradition Mozarts anzunähern. Doch Beethovens Verhältnis zur Tradition ist ein reflektiertes: Er orien- tiert sich nicht einfach an ihr, sondern setzt sich kreativ mit ihr auseinander. Normverstöße, Parodieverfahren, Übertreibung und derbe Späße kennzeichnen dieses Werk. Charakteristisch für die Achte sind Witz, Komik und Humor auf vielen Ebenen. Also ein für Beethoven außergewöhnliches Werk, verbindet man mit ihm doch eher künstlerischen Ernst, wofür die Coriolan-Ouvertüre ein gutes Beispiel liefert.
Mit Martin Fröst und dem Swedish Chamber Orchestra ist ein Ensemble zu erleben, das mit genau diesem Repertoire weltweit große Erfolge feiert – und damit einen besonderen Höhepunkt im Konzertleben der Region setzt.
19 Uhr / Einführung Rainer Hepp
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Wenn die argentinisch-schweizerische Cellistin Sol Gabetta auf das traditionsreiche Kammerorchester Basel trifft und Giovanni Antonini am Pult steht, verspricht das Programm einen Abend voller Energie, Eleganz und Entdeckungsfreude.
Im Zentrum steht ein Werk, das lange im Schatten der großen Klassiker stand: das virtuose Cellokonzert von Anton Kraft, das die Möglichkeiten seines Instruments mit brillanter Fantasie auslotet. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts genoss Kraft den Ruf, zu den besten Cellisten Wiens und auch darüber hinaus zu gehören. Er war Mitglied der berühmten Esterházy-Kapelle und erhielt Kompositionsunterricht bei Joseph Haydn. Für Sol Gabetta, deren Spiel für Wärme, technische Brillanz und expressive Intensität steht, ist dieses Werk wie geschaffen. Hier kann ihr Instrument singen, glänzen und erzählen.
Den Rahmen bilden drei Sinfonien von Joseph Haydn. Die frühe, elegante Nr. 14 mit ihrer klassischen Form, die Nr. 88, eine der beliebtesten Haydn-Sinfonien, bekannt vor allem für ihren lang- samen Satz sowie die schwungvolle und rhythmisch prägnante Nr. 89.
Unter der Leitung von Giovanni Antonini, der für seine historisch informierten, temperamentvollen Interpretationen bekannt ist, entfalten diese Werke ihre ganze Frische. Gemeinsam mit dem Kammerorchester Basel entsteht so ein Programm, das den Geist der Wiener Klassik lebendig werden lässt – voller Witz, Virtuosität und jener ansteckenden Spielfreude, die diese Musik seit Jahr- hunderten unvergänglich macht.
19 Uhr / Einführung Christoph Theinert
Tickets bekommen Sie in der Tourist-Information, Münsterplatz 1, oder unter www.reservix.de















