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Mozarts Oboenkonzert ist nicht nur das bedeutendste seiner Art, sondern auch das schönste und berührendste sowie das Standardwerk schlechthin. Der weltweit berühmteste und renommierteste Oboist Albrecht Mayer hat es schon sehr oft gespielt und bereitet uns eine große Freude, indem er auf unseren langgehegten Wunsch eingeht. Er hat sich viele Gedanken gemacht zu diesem Meisterwerk: „Da gibt es diese Stelle kurz vor der Reprise, wo die Oboe so quasi ins Blaue hineinspielt und einfach aufhört. Und dann fängt man wieder an und weiß nicht: Wie wollte Mozart sowas? Wollte er einfach, dass es weitergeht, oder kann man so einen Break machen, dass es einfach wie ein kleiner Schluckauf klingt. Also ich betone einfach diesen Schluckauf-Charakter, weil ich finde: Das hat viel mehr Witz.“ Witz und Humor nicht als Klamauk, sondern auf höchstem Niveau, inszeniert wie auf der Opernbühne: das ist Musik, die nur von den Besten kommt und die wir lieben.
Sind wir auf Albrecht Mayers Version in Weingarten gespannt: Es ist zu erwarten, dass dieses Konzert zu den unvergesslichen zählen wird.
Tickets bekommen Sie in der Tourist-Information, Münsterplatz 1 oder unter www.reservix.de
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Das Hackbrett hatte seine Vorläufer in der klassischen Musik, genau genommen mit dem Salterio im Barock. Sein Klang begeistert Alte-Musik-Ensembles aus der ganzen Welt, aber dennoch ist seine Geschichte bis heute ein weißer Fleck auf der Landkarte musikwissenschaftlicher Forschung. Es weiß fast niemand wirklich darüber Bescheid. Dabei zeigen die zahlreich erhaltenen Originalinstrumente und Kompositionen deutlich, dass das Salterio ein wichtiger Teil der barocken Musiklandschaft Europas gewesen sein muss. Und seine momentane Königin heißt Franziska Fleischanderl, die uns spielend und moderierend erfreuen wird.
Wenn das Salterio allein erklingt, dann wird das Publikum ganz still. Jede Klangfarbe, dynamische Veränderung und melodische Entwicklung entsteht ungestört aus der Stille des Raums und kreiert eine Atmosphäre, die häufig als himmlisch bezeichnet wird. Vom energischen Akkordrauschen bis zum subtilen Klangteppich, vom virtuosen Vorzeigestück bis zur intim nachklingenden Schlusssequenz. Es ist aber nicht nur diese einzigartige Atmosphäre, die das Salterio mit seinem leichtfüßigen Klang in den dafür prädestinierten Rokokosalon im Schlössle zaubert. Es sind auch die vielen Geschichten rund um dieses Instrument, welche diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis werden lassen.
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Unter Johann Sebastian Bachs vielen Orgelwerken ist die „Toccata und Fuge d-Moll“ sicher eines der bekanntesten. Der eindrucksvolle Beginn der Toccata und die Virtuosität der Fuge haben immer wieder zu Bearbeitungen veranlasst. Der amerikanische Dirigent Leopold Stokowski übertrug den erhabenen Klang des Kircheninstruments auf die Möglichkeiten des großen Sinfonieorchesters. Die Konzertfassung Christian Schmitts verschmilzt die originale Orgelversion und Stokowskis Orchestrierung miteinander.
Franz Liszt huldigte in der Fantasie und Fuge über den Choral „Ad nos, ad salutarem undam“ seinem Kollegen Giacomo Meyerbeer. Die Melodie des Chorals stammt nicht aus kirchlichem Zusammenhang, sondern aus Meyerbeers Oper „Le Prophète“, die Liszt besonders liebte.
Programm
JOHANN SEBASTIAN BACH / LEOPOLD STOKOWSKI Toccata & Fuge d-Moll für Orgel und Orchester FRANZ LISZT Fantasie und Fuge über den Choral „Ad nos” für Orgel und Orchester PJOTR ILJITSCH TSCHAIKOWSKY 5. Sinfonie e-Moll
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Jacques Stotzem präsentiert sein neues Album „BRIGHT OR BLUE“
Mit der Veröffentlichung seiner neuen CD „Bright or Blue“ lädt der belgische Fingerstyle-Gitarrist Jacques Stotzem zu einem besonderen musikalischen Abend ein. Das Präsentationskonzert verspricht nicht nur einen Einblick in das neueste Werk eines der renommiertesten Akustikgitarristen Europas, sondern auch ein intensives Hörerlebnis voller Klangfarben, Emotionen und Virtuosität.
„Bright or Blue“ steht sinnbildlich für die musikalische Bandbreite, die Stotzem mit seiner Gitarre zum Ausdruck bringt: von hellen, optimistischen Melodien bis hin zu melancholisch-bluesigen Stimmungen. Im Zentrum des Konzerts steht die feinsinnige Verbindung von Technik und Gefühl, mit der Stotzem seit Jahrzehnten sein Publikum begeistert.
Das Konzert ist nicht nur ein musikalisches Highlight für Fans der akustischen Gitarre, sondern auch eine Einladung, sich für einen Abend ganz in die Klangwelt eines Künstlers fallen zu lassen, der mit jeder Note Geschichten erzählt.
Ein Abend, eine Gitarre, tausend Emotionen.
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Sie sind jung und sie sind die besten ihrer Zunft: das Klavier-Duo Lucas & Arthur Jussen sowie die Percussionisten Alexej Gerassimez und Emil Kuyumcuyan. Und wenn sie sich zusammentun, dann fliegen die Funken, dann loten sie musikalische Grenzen aus.Seit ihren jüngsten Jahren sind die beiden Jussen-Brüder ein künstlerisches Gespann. Bereits im Alter von zehn und dreizehn Jahren gaben die beiden inzwischen weltberühmten Pianisten als Klavier-Duo ihr Debüt am renommierten Concertgebouw Amsterdam. Alexej Gerassimez, der mit gerade einmal 30 Jahren die Nachfolge des international gefeierten Schlagzeug-Professors Peter Sadlo an der Münchner Musikhochschule angetreten hat, und der vielfach preisgekrönte Schlagzeuger Emil Kuyumcuyan bilden mit perkussiver Kraft das musikalische Gegenstück zum Klavierspiel der Jussen-Brüder. Die vier kennen sich bereits von früheren Tourneen. Sie sind ein eingespieltes Team, dessen Experimentierfreude, Rhythmusgefühl und herausragende Virtuosität ein Feuerwerk an Tasten und Drumsticks verspricht. Neben Originalkompositionen für diese außergewöhnliche Besetzung stehen auch Bearbeitungen von Repertoireklassikern wie den „Symphonic Dances“ aus Leonard Bernsteins „West Side Story“ auf dem Programm.
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Carl Orffs Carmina Burana nimmt, gemessen an der Anzahl der szenischen oder konzertanten Aufführungen und Studioproduktionen, eine unangefochtene Spitzenposition in der Musikwelt ein. In der Weingartener Aufführung ist nun eine im Sinne Orffs interdisziplinäre Produktion mit Chor, Orchester, Tanz, Soli und Bildern (Videoinstallationen) zu erleben. Und wer, wenn nicht die Spitzenkünstler aus der Ukraine, könnten uns vom ewig drehenden Rad der Schicksalsgöttin Fortuna erzählen. Inzwischen gehört diese Produktion zu den erfolgreichsten und zugleich berührendsten Bühnenwerken, die aktuell in Europa auf Tournee gehen. Man kommt nicht umhin daran zu denken, dass die Künstler aus Odessa bei ihren Proben und Aufführungen vor Ort nicht nur tosenden Applaus, sondern auch Sirenen, aufsteigende Raketen und Explosionen zu hören bekommen. Trotz dieser widrigen Umstände bringen sie uns in einer überwältigenden Inszenierung Orffs Meisterwerk vom Werden und Vergehen mit einer Leidenschaft und Qualität nach Deutschland, die ihresgleichen sucht.
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Nach ihrem wunderbaren Rezital kehrt Chouchane Siranossian, die Artist in Residence des Bodenseefestivals 2024, mit ihrer Schwester und international renommierten Cellistin Astrig Siranossian nach Weingarten zurück. Beide spielen das Doppelkonzert von Johannes Brahms, das nicht nur virtuose Anforderungen an die Soloparts stellt, sondern auch gestalterisch viel von den Interpreten abverlangt. So entsteht der Eindruck des organisch Gewachsenen, natürlich Atmenden. Wer wäre da nicht besser geeignet, als die international erfolgreichen Schwestern. Im zweiten Teil des romantischen Konzerts spielt die „ausgezeichnete“ Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz nun unter ihrem neuen Namen Bodensee Philharmonie Robert Schumanns erste Sinfonie, die „Frühlingssinfonie“. Getreu der romantischen Maxime, dass wohl der Verstand, nie aber das Gefühl irre, ließ Schumann sich vom zeitgenössischen Poeten Adolf Böttger inspirieren: „O wende, wende Deinen Lauf / Im Thale blühet Frühling auf.“
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Die Anzahl der Cellokonzerte Haydns war lange umstritten. Von ursprünglich neun ihm zugeschriebenen Werken sind nur zwei überliefert. Das C-Dur-Konzert war bis 1961 verschollen. In Prag wurde eine Stimmenabschrift aufgefunden, die den Cellisten und allen Musikliebhabern dieses wunderbare Konzert schenkte. Nicolas Altstaedt ist nicht nur einer der besten seines Fachs, sondern auch an historischer Aufführung interessiert. So spielt er mit einem Barockbogen und das hochvirtuose Meisterwerk Haydns in hohem Tempo. Man muss sagen, das ist nicht nur überzeugend, sondern auch sehr spektakulär und mitreißend. Während Haydns Cellokonzert zum Standardwerk für Cellisten zählt, darf man sich bei Boccherinis Concerto G. 480 auf ein weiteres faszinierendes Werk für Cello freuen, das leider viel zu selten zu hören ist. Gleiches gilt auch für die weiteren Werke des Konzerts, die der Epoche der Klassik gewidmet sind. Auch hier wird mit Mozarts
beliebter Prager Sinfonie Bekanntes neben eine Sinfonie von Leopold Koželuh gestellt, die uns wieder einmal daran erinnert, dass es noch viele weitere hervorragende Komponisten neben Mozart und Beethoven gibt. Und wenn es dann noch vom genialen Freiburger Barockorchester gespielt wird, ist das die reine Freude!
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Edvard Griegs Peer-Gynt-Suiten gehören zu den bekanntesten Orchesterwerken der romantischen Musik. Unbekannt dürfte aber die Bearbeitung des gleichnamigen Schauspiels von Henrik Ibsen für das norwegische Volksinstrument, die Hardangerfiedel, sein. Die norwegische Geigerin Ragnhild Hemsing hat sich mit einer der bekanntesten und sagenhaftesten Figuren Norwegens auseinandergesetzt: Peer Gynt. Dafür ließ sie ausgewählte Abschnitte der Peer-Gynt-Schauspielmusik für ihre Soloinstrumente Hardanger-fiedel und Violine samt Streichorchester arrangieren. Dass die norwegische Volksmusik und die traditionelle Hardangerfiedel Grieg bei seiner Komposition beeinflusst haben, bemerkt man vor allem beim Titel „Morgenstimmung“: Die ersten Töne dieses Werks entsprechen genau den Resonanzsaiten der Hardangerfiedel: A F# E D E F#. Ragnhild Hemsing, die 2021 den OPUS KLASSIK gewann, integriert auch
einen weiteren Aspekt der Volksmusik in die Suiten, die Improvisation: „Das ist für mich, die ich meine Wurzeln in der Volksmusik habe, ganz natürlich. Diese wurde nicht notiert. Ich beziehe mich bei der Improvisation auf die Freiheit, die ich in der Musik fühle, und auf die Tradition, die ich in das klassische Genre einbringen möchte.“ Begleitet wird Ragnhild Hemsing von den international renommierten Trondheim Soloists. „Die Peer-Gynt-Suiten erklingen nun in einem neuen Gewand und mit einem neuen Klang. Ein gemeinsamer, spannender und lohnender Erkundungsprozess“, wie die Musikerin betont. Das ist authentischer als das Original.
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