Montag, 13.10.2025 , 19:00
Vortrag: Tod, Trauer und Beerdigung im Judentum
Beschreibung
Ursula und Werner Wolf: „Tot ist, wer vergessen ist“
Tod, Trauer und Beerdigung im Judentum
Der Tod trifft jeden Menschen. Aber die Trauerrituale sowie das Begräbnis sind abhängig von der Religion und der Kultur, in der der Mensch lebt.
Das Judentum hat dazu sehr spezielle Regeln und Traditionen entwickelt oder unter dem Druck der Umstände entwickeln müssen; häufig haben diese Rituale ihren Ursprung oder ihr Vorbild in der Bibel. Manches davon erscheint dem Außenstehenden fremdartig oder geheimnisvoll. Warum zum Beispiel werden die Toten in weiße Leichentücher gehüllt? Warum zerreißen die Trauernden in manchen Gegenden ihre Kleidung? Warum bekommt der Tote ein Säckchen mit Erde unter den Kopf gelegt? Was geschieht beim siebentägigen „Shiv’a-Sitzen“? Warum sehen manche jüdischen Friedhöfe so „ungepflegt“ aus? Und: Glauben fromme Juden an das „ewige Leben“?
Der Vortrag wird mit Bildern und Fotos veranschaulicht. Ursula und Werner Wolf, beide Theologen und Mitglieder des Vorstands der CJB, beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit diesen Fragen und unternahmen schon viele Exkursionen zu jüdischen Friedhöfen weltweit. Durch die Schulpartnerschaft mit Nahariya haben beide viele private Freundschaften in Israel aufgebaut, und so erleben sie auch immer wieder das Sterben und die Beerdigung von Freunden und Bekannten in Israel mit.
Montag, 13. Oktober 2025, 19 Uhr
Evang. Matthäus-Gemeindehaus Ravensburg, Weinbergstraße 12
Eintritt frei, Spenden willkommen