Beschreibung
Die Ermittlung des Einkommens bildet die Grundlage jeder Unterhaltsberechnung bei Trennung und Scheidung – und ist zugleich häufig Streitpunkt. Welche Einkünfte zählen, welche Abzüge sind zulässig und wie werden unregelmäßige Einnahmen berücksichtigt? Ein Fachanwalt für Familienrecht gibt einen anschaulichen Überblick über die wichtigsten Grundsätze zur Bestimmung des unterhaltsrelevanten Einkommens.
Bei einer Trennung oder Scheidung geht es fast immer auch um Unterhalt und dessen Berechnung, ob für Kindes-, Trennungs-, nachehelichen Unterhalt oder Partnerunterhalt. Wie wird dabei zunächst die Höhe des Einkommens berechnet? Welche Einkünfte zählen - und welche nicht? Ein Ravensburger Fachanwalt für Familienrecht informiert darüber anschaulich am Mittwoch, den 8. April, 19 Uhr, bei einer öffentlichen Veranstaltung des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV) in Ravensburg, Seestr. 44 (Caritas). Der Referent geht auch auf folgende Fragen ein: Wie kann ich die erforderlichen Angaben vom Zahlungspflichtigen erhalten? Was bedeutet "Selbstbehalt"? Was ist "fiktives" Einkommen? Wie wird bei Selbständigen geerechnet? Besteht eine Verpflichtung zur Arbeitstätigkeit? Die Antworten sind oft überraschend.
Außerdem gibt der Fachmann rechtliche Hinweise, Tipps und beantwortet Fragen zum Thema.
Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Beratungsstellen sowie alle Interessierten, die sich über die Grundlagen der Unterhaltsberechnung informieren möchten.
Eine Anmeldung unter Tel. 0170 5484542 (Herr Ernst) oder E-Mail: Ravensburg@isuv.de ist ratsam.
Der Eintritt ist frei; über eine kleine Spende freuen wir uns.
Kategorie
Bildung und VorträgeVeranstalter
Veranstaltungsort
Beschreibung
„Hallo Oma, ich brauch Geld!“ – mit diesem harmlos klingenden Satz beginnt oft ein Betrug, der für Seniorinnen und Senioren bittere Folgen haben kann. Um auf die perfiden Methoden von Telefonbetrügern aufmerksam zu machen, laden der Stadtseniorenrat Ravensburg und der Stadtseniorenrat Weingarten zum interaktiven Theaterstück „Tatort Telefon“ in das Theater Ravensburg, Zeppelinstr. 7, 88212 Ravensburg ein.
Das Stück wurde von der Theatergruppe „Die TheaterExperten“ entwickelt und verbindet Unterhaltung mit Aufklärung: In alltäglichen, aber realistischen Szenen zeigen Schauspieler, wie geschickt Betrüger am Telefon Vertrauen aufbauen, Ängste schüren und schließlich ältere Menschen zur Herausgabe von Geld oder Wertsachen bewegen. Mal schlüpfen sie in die Rolle eines hilfsbedürftigen Enkels, mal geben sie sich als Polizeibeamte oder Ärzte aus – stets mit dem Ziel, ihre Opfer zu täuschen. Mit Humor, Spannung und viel Publikumsbeteiligung vermittelt „Tatort Telefon – Hallo Oma, ich brauch Geld!“ auf eindrückliche Weise, wie man die Maschen der Trickbetrüger durchschauen und sich wirksam schützen kann. Florian Suckel vom Referat Prävention beim Polizeipräsidium Ravensburg wird ebenfalls anwesend sein. Im Anschluss an das Theaterstück gibt es ausreichend Gelegenheit für Gespräche und Austausch bei Getränken und Butterbretzeln/Butterseelen. Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Präventionsinitiative der Stadtseniorenräte Ravensburg und Weingarten, der Seniorenarbeit der Stadt Ravensburg, dem Referat Prävention beim Polizeipräsidium Ravensburg, dem Kreisseniorenrat Ravensburg und dem Verein Gemeinsam. Sicher im Landkreis Ravensburg, die das Bewusstsein für das Thema schärfen und zu mehr Zivilcourage anregen möchte.
Der Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht.
Eine Anmeldung bis spätestens 27. März ist erforderlich, da die Plätze begrenzt sind. Die Anmeldung ist beim Amt für Bildung, Soziales und Sport der Stadt Ravensburg unter stadtseniorenrat@ravensburg.de oder telefonisch unter 0751/82-2450 möglich.
Kategorie
Bildung und Vorträge, Ehrenamt, Familie, Jugend und SeniorenVeranstalter
Veranstaltungsort
Beschreibung
Greta lebt in der schwäbischen Provinz und war dennoch fünfmal verheiratet. Greta ist keine Diva, keine Berühmtheit. Sie ist eine einfache Frau mit einem sehr bewegten Leben.
Alle Ehemänner bis auf einen sind kurz nach der Hochzeit gestorben. »Die Bienenkönigin« nennt man sie in der Familie. Als ihre Enkelin Lola ihre kleine Tochter nach der unbekannten Großmutter benennt, bricht ein jahrzehntealter Familienkonflikt wieder auf.
Von den 1950er Jahren bis heute entfaltet sich ein bewegendes Panorama weiblicher Selbstbestimmung, tragischer Verluste und unerwarteten Glücks.


