Spatenstich am Hallenbad

Gruppenbild mit zehn Personen, von denen manche einen weißen Bauhelm in der Hand halten. Im Hintergrund die Glasfassade eines Gebäudes
Bürgermeister Alexander Geiger (links) mit Projektbeteiligten und Gemeinderäten vor dem Hallenbad

Es geht gut voran auf einer der größten Baustellen der Stadt Weingarten: Die Sanierung des Hallenbades läuft nach Plan. Am Montag (26. Januar 2026) hat Bürgermeister Alexander Geiger zusammen mit den Projektbeteiligten und Gemeinderäten mit einem symbolischen Spatenstich die wichtigste Phase – den Neuaufbau – eingeläutet.

Gut drei Monate nach Beginn der ersten Arbeiten geht es nun richtig los. Die Gebäudetechnik mit Badewasseraufbereitung, Heizung, Sanitär, Lüftung, Wärmedämmung und Fassade – umfassend und nachhaltig wird das Anfang der 1970er-Jahre gebaute Hallenbad an der Brechenmacherstraße erneuert und sowohl technisch als auch energetisch auf den aktuellen Stand gebracht. Dazu gehört dann auch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Besonders gespannt sein dürfen Familien auf den Kleinkindbereich, der moderner und auch etwas großzügiger als bisher gestaltet wird.

Seit Herbst 2025 wurden die Abschnitte und Einrichtungen, die bestehen bleiben, aufwendig geschützt, wie etwa das Schwimmer- und das Nichtschwimmerbecken, das Bistro und Teile der Umkleiden. Außerdem wurden Bausicherungs-, Zugangs- und Verkehrsflächen für Baumaschinen und Handwerker eingerichtet und Gerüste für weitergehende Installationsarbeiten aufgestellt. Decken, Wände und Böden sind – soweit notwendig – inzwischen zurückgebaut, bestimmte technische Einbauten demontiert. Abbruchmaterial und Schutt wurden auf Schadstoffbelastung hin untersucht und fachgerecht entsorgt.

Im Kosten- und im Zeitplan

„Wir freuen uns, dass alles nach Plan läuft, sowohl zeitlich als auch was die Kosten angeht“, sagte Alexander Geiger, Bürgermeister und Werkleiter der Stadtwerke Weingarten, beim symbolischen Spatenstich am 26. Januar 2026. Dem konnten alle Anwesenden – das Projektteam der Stadtverwaltung, Gemeinderäte und Tobias Müller von Planungsbüro mmp Diplomingenieure Architekten – nur zustimmen.  

Förderung vom Bund

Der Bund fördert das Projekt mit mehr als fünf Millionen Euro. Der Betrag stammt aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ über das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und deckt mehr als die Hälfte der Gesamtkosten ab. Durch die mit der Pädagogischen Hochschule Weingarten vereinbarte Zusammenarbeit und die in Zukunft gemeinsame Nutzung des Bades werden die Unterhaltskosten deutlich sinken. Im Jahr 2027 wird das Hallenbad in neuem Glanz wieder eröffnet.

Gruppenbild mit ca. 20 Personen vor einem Gebäude
Großes Interesse an der Hallenbad-Baustelle: Vertreter von Stadt, Gemeinderat und Fachplanern beim symbolischen Spatenstich
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