Infoveranstaltung zur Thema Starkregen

Die Stadt Weingarten lädt alle Bürgerinnen und Bürger am Montag, 17. November 2025, um 18 Uhr herzlich zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Starkregen und Eigenvorsorge“ in die Alte Mensa ein.

In den vergangenen Jahren haben Starkregenereignisse weltweit, aber auch gerade in unserer Region deutlich zugenommen. Innerhalb kürzester Zeit können enorme Wassermengen niedergehen, die Straßen überfluten, Keller volllaufen lassen und selbst bislang unproblematische Bereiche gefährden. Diese Wetterextreme stehen in direktem Zusammenhang mit dem fortschreitenden Klimawandel, der zu häufigeren und intensiveren Regenfällen führt. Überflutungen drohen nicht mehr nur durch Wasser, welches bei Flussläufen über die Ufer tritt, sondern können durch nur schwer vorhersehbare, kleinräumige Starkregenereignisse nahezu jeden Bereich treffen. Gerade auch Hanglagen, weit entfernt von den Gewässern im Tal, können schwer getroffen werden.

Die Informationsveranstaltung zum richtigen Umgang mit Starkregen findet am Montag, 17. November 2025, in der Alten Mensa in der Abt-Hyller-Straße 9 statt und beginnt um 18 Uhr. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie wichtig die Eigenvorsorge jedes Einzelnen ist – denn die öffentlichen Schutzmaßnahmen allein können nicht alle Risiken abwenden. Oft lassen sich mit einfachen baulichen oder organisatorischen Maßnahmen Schäden vermeiden oder zumindest deutlich verringern. Fachleute werden an diesem Abend praxisnahe Tipps geben, zum Beispiel zu baulichen Schutzmöglichkeiten, Versicherungen und Vorsorge im eigenen Haushalt. 

Darüber hinaus informiert die Stadt über die im Rahmen eines Zuschussprogramms erstellten Starkregenrisikokarten, die nun der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Diese Karten zeigen, welche Gebiete bei starken Regenfällen besonders gefährdet sind, und dienen als wertvolles Hilfsmittel für Bürgerinnen und Bürger, um das eigene Risiko besser einschätzen und gezielte Vorsorgemaßnahmen treffen zu können.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind eingeladen, sich zu informieren, Fragen zu stellen und gemeinsam mit der Stadt an einem besseren Schutz vor den Folgen extremer Wetterereignisse zu arbeiten.