SBBZ an neuem Standort wiedervereint

Fünf Personen stehen in einer Reihe auf dem Weg. Im Hintergrund ein zweistöckiges Schulgebäude mit großen Fenstern
Die Stadt gratuliert zum Einzug: Michael Baumann (städtische Schulentwicklung), Bürgermeister Alexander Geiger und Oberbürgermeister Clemens Moll mit dem Schulleitungsteam Tobias Bertl und Kathrin Joser.

Nach zwei Jahren räumlicher Trennung werden die jüngeren und die älteren Kinder mit Handicap wieder an einem gemeinsamen Standort unterrichtet: Die Schussentalschule SBBZ-L ist in den für 3,7 Millionen Euro errichteten Entlastungsbau am Rande des Schulcampus‘ gezogen – und gut angekommen.

Weingartens Schullandschaft ist im Umbruch, ein weiterer Baustein geschafft: Das Übergangsgebäude an der Abt-Hyller-Straße 50 in unmittelbarer Nähe zu Skatepark und Kickkäfig ist bis auf einige kleinere Arbeiten auf der Außenanlage fertig – und mit Leben gefüllt. Im Februar 2026 sind Rektorat und Verwaltung der Schussentalschule SBBZ-L eingezogen, nach den Osterferien die 72 Schülerinnen und Schüler.

Nach dem Abriss des Gebäudes E der Talschule im Frühjahr 2024, in dem sich auch das SBBZ-L befand, waren die Schüler aus Platznot vorübergehend getrennt unterrichtet worden: Die Klassen der Grundstufe (Grundschule) in der Schule am Martinsberg, die der Hauptstufe in der Realschule im Schulzentrum an der Brechenmacherstraße. Nun sind alle wieder unter einem Dach, in einem modern ausgestatteten, hellen, zweistöckigen Gebäude in Modulbauweise mit bedarfsgerechtem und barrierefrei erreichbarem Pausengelände: acht Klassenzimmer, Lehrküche, Lehrwerkstatt, Schülercafé mit gemütlicher Lounge, außen viel Grün, Schatten sowie Spiel- und Sportgeräte.

Bei einer Führung hieß Oberbürgermeister Clemens Moll die Schulgemeinschaft offiziell willkommen. Er freue sich, dass das Areal nach den Herausforderungen der vergangenen Monate und Jahre angenommen werde und das SBBZ nun wieder an einem Standort sichtbar sei.

Ein Ort des Lernens und des Wohlfühlens

Der Rektor des SBBZ, Tobias Bertl, würdigte, dass sich die Stadt Weingarten nicht nur mit dem Aufstellen des Interimsgebäudes zufriedengegeben, sondern sich auch um die bestmögliche Einrichtung der Lernräume sowie um die kindgerechte Gestaltung des Außengeländes gekümmert habe. Dadurch schaffe der Schulträger eine Lernwelt, in der sich auch die Grundschülerinnen und Grundschüler des SBBZ während der Übergangsphase wohlfühlen können, so Bertl. „Die Schulgemeinschaft empfindet es als sehr positiv, dass die Stadt plant, der Schussentalschule eine Rückkehr auf den Talschulcampus in einem neuen Gebäude zu ermöglichen, um dem SBBZ eine nachhaltige und verlässliche Schulheimat zu schaffen.“

Auf gut 1.700 Quadratmetern ist also ein Ort nicht nur des Lernens, sondern auch des Wohlfühlens und des Miteinanders entstanden